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Matelma

https://www.matelma.com/de-de   /    Dienstag 20. Oktober 2020

Gardentipp - Die dunkle Jahreszeit

Eine schöne dampfende Tasse Gemüsesuppe, Regentropfen am Fenster... Der Rasen ist bedeckt mit Früchten und Blättern, und viele Amseln. Unsere Hühner scheinen den geringsten Spaß zu haben, aber die Gartenvögel kommen mit all den Leckereien auf dem Futtertisch zu gut zurecht. Der Herbst, eine schöne, aber immer dunkler werdende Jahreszeit.

Die Momente für die Arbeit im Garten werden immer knapper, daher ist Planung ein Muss. In dieser Zeit des Jahres kann noch viel getan werden, um die Arbeit im Frühjahr zu erleichtern.

Allgemeines im Garten

Oktober ist ein idealer Monat für die Gartengestaltung. Es friert noch nicht und ist in vielen Fällen nicht zu nass. Der Boden ist leicht zu bearbeiten, und die Temperatur kann für schwere Gartenarbeiten immer noch angenehm sein. Ein neuer Gemüsegarten im nächsten Jahr? Wer jetzt den Boden vorbereitet, hat dem Frühlingsanfang einen großen Schritt voraus.

An einem regnerischen Tag kann es helfen, einen Plan zu Papier zu bringen, damit Sie genau wissen, wohin Sie gehen wollen. Achten Sie auf die richtigen Proportionen und arbeiten Sie maßstabsgetreu, damit Sie bei den richtigen Formen keine Überraschungen erleben. Achten Sie darauf, dass die Parzellen oder Betten nicht zu groß sind. Es ist besser, 8 kleine Pflanzenbeete zu haben als 4 große. Bei kleinen Parzellen oder Pflanzgefäßen achten Sie immer darauf, dass alles leicht zugänglich ist, ohne die Parzellen selbst betreten zu müssen. Sobald alles fertig ist, können Sie die Parzellen mit Kompost oder Bodenverbesserung versehen.

Obstbüsche und Obstbäume können bereits gepflanzt werden. Auch Klettergerüste und Zäune können jetzt angebracht werden, so dass für den Frühling alles ordentlich vorbereitet ist. Auf diese Weise bekommen Sie auch Struktur in das Gesamtbild und Sie sehen bereits, wohin Sie gehen wollen. Der Winter tut, was er tun soll, und bringt den Boden in einen idealen Zustand für einen frühen Start!

Gartenwege und Terrassen können nun auch angelegt werden. Stellen Sie sicher, dass Sie ein gutes Substrat haben und treffen Sie die richtige Materialwahl. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten: verschiedene Holzarten (von tropischem Hartholz bis zur europäischen Kastanie), Betonklinker, Keramikziegel, Tonklinker, zahlreiche Kies- oder Natursteinsorten. Oder warum nicht eine Terrasse aus wiedergewonnenen Materialien wie alten Betonplatten und Ziegeln? Durch die Anpflanzung von Erdstreifen zwischen diesen Platten mit Bodendeckern und krautigen Pflanzen erhält man in kurzer Zeit eine charakteristische gemütliche Gartenecke, als ob sie schon seit Jahren vorhanden wäre. Zahlreiche Möglichkeiten, die sowohl bei Sonne als auch bei Schatten einen Mehrwert bieten können. Also, an die Arbeit...


Der Rasen

Entfernen Sie so viele abgefallene Blätter wie möglich vom Rasen und verarbeiten Sie sie leicht zu Blatterde. Außerdem ist es besser, auch Fallobst zu entfernen. Verarbeiten Sie die Früchte, die nicht verfault sind oder zu weit aufgegessen sind, und stellen Sie den Rest an einen Ort im Garten, wo sowohl Vögel als auch Igel in vollen Zügen genießen können.

Falls nötig, können Sie ein letztes Mal mähen. Mähen Sie ihn zum letzten Mal nicht zu kurz und besäen Sie kleine beschädigten Stellen im Garten.

Der Gemüsegarten

Im Gemüsegarten kann man dank der milden Witterungsbedingungen noch alles ernten. Es gibt noch Radieschen, Spinat kann noch vor dem Frost geerntet werden, auch Wintermöhren, Pastinaken, Wintersalat, Rote Bete und Knollensellerie können noch geerntet werden. Bringen Sie die letzten Kürbisse ein und lassen Sie sie wenn nötig weiter reifen. Was machen wir mit Schwarzwurzeln? Sie frieren nicht ein, wenn man sie in der Erde liegen lässt, aber natürlich kann man sie auf gefrorenem Boden nicht ernten! Ernten Sie sie also jetzt und drehen Sie das Laub von Hand ab und lagern Sie die Wurzeln aufrecht in einem Kasten oder Eimer mit feuchtem Sand und lagern Sie sie an einem kühlen, dunklen, frostfreien Ort. Man kann sie auch im Freien einsilieren, aber auch dann muss man darauf achten, dass sie nicht einfrieren.

TIPP: Überprüfen Sie regelmäßig die bereits gelagerten Kartoffeln.
Entfernen Sie die Keime, da sie zum Verlust des Nährwertes sorgen.

Der Teich

Es ist noch nicht zu spät, ein Netz über den Teich zu spannen. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass Blattabfälle von Bäumen und Sträucher ins Wasser fallen. Räumen Sie das Netz regelmäßig ab und verarbeiten Sie den Abfall im Komposthaufen oder in einem Blattnetz zur Herstellung von Blatterde.

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Autor: Thomas Paelinck