Weiße Würmer in Blumenerde: Was sie sind, wie sie entstehen und was man dagegen tun kann
Was sind weiße Würmer und andere weiße Käfer in Blumenerde.
Es gibt verschiedene Arten von kleinen, weißlichen Formen, die man in Blumenerde oder in der Erde rund um eine Pflanze finden kann. Sie reichen von wurmähnlichen Tieren über Larven bis hin zu sehr kleinen Springern. Zur Gruppe gehören weiße Topfwürmer (und Hühner che mors), weiße Larven von Pilzfliegen, Maden in der Blumenerde und die bekannten kleinen weißen Tiere, die als Springschwänze bekannt sind. In vielen Fällen deuten diese Organismen darauf hin, dass der Boden feucht und reich an organischer Substanz ist, was Möglichkeiten zur Zersetzung und Bodenbildung bietet, aber es kann auch bedeuten, dass Drainage oder Wassermanagement Aufmerksamkeit benötigt. Die meisten dieser Tiere sind für ausgewachsene Pflanzen nicht direkt giftig und verursachen selten dauerhafte Wurzelschäden, aber einige können die Wurzeln junger Pflanzen belasten oder stören.
Wichtige Gruppen, denen Sie begegnen können, sind weiße Topfwürmer (Enchytraeiden), weiße Larven von Pilzfliegen, Maden im Blumenerde und sehr kleine Springschwänze. Außerdem können dünne bis kurze weiße Würmer in Blumenerde, Zimmerpflanzen und braune Würmer in Blumenerde vorkommen; Letztere sind meist Regenwürmer, die die Bodenstruktur verbessern, aber in zu kleinen Töpfen können sie die Wurzeln berühren.
Verschiedene Arten und wie man sie erkennt
- Weiße Potwürmer (Enchytraeiden): sehr kleine, weiße bis cremefarbene Würmer. Sie kommen in feuchtem Substrat vor und helfen bei der Zersetzung organischer Substanz. Sie schaden ausgewachsenen Pflanzen normalerweise nicht, können aber Reizungen verursachen, wenn der Boden sehr feucht bleibt.
- Weiße Larven von Pilzfliegen (Larven von Pilzmücken): glasfarbene bis weißliche Larven mit manchmal dunklem Kopf. Sie leben in den oberen Schichten der Blumenerde und ernähren sich von Pilzen; Bei jungen Pflanzen können sie die Wurzeln beeinflussen und das Wachstum hemmen.
- Maden in der Blumenerde: Larven von Fliegen, die sich von verrottendem organischem Material ernähren. Sie können auftreten, wenn Rückstände im Boden vorhanden sind, und sind in der Regel weniger schädlich für gesunde Wurzeln, sehen aber unattraktiv aus und können das Schädlingsproblem verstärken.
- Kleine weiße Wanzen, die springen (Springschwänze): extrem klein, weiß oder durchsichtig; Sie springen, wenn man den Topf bewegt. Sie ernähren sich hauptsächlich von Pilzen und organischem Material und verursachen selten Wurzelschäden; Sie weisen oft auf einen etwas feuchten, pilzreichen Boden hin.
- Braune Würmer: meist kleine Regenwürmer, die durch Belüftung die Struktur der Blumenerde verbessern. In großen Mengen in einem kleinen Topf können sie die Wurzeln reizen, sind aber im Allgemeinen nicht schädlich.
Ursachen und Umstände, die das Entstehen dieser Kreaturen ermöglichen
Typischerweise werden diese Veränderungen durch feuchte Bedingungen, reichlich organisches Material und die Verwendung von weniger dichtem, matschiger Blumenerde verursacht. Einige spezifische Ursachen sind:
- Überwässerung und schlechte Drainage, die die oberste Schicht lange feucht hält.
- Verwenden Sie Blumenerde, die reich an Kompost oder organischer Substanz ist, was für das Pilzwachstum und die Fliegenlarven vorteilhaft ist.
- Wiederverwendung von Blumenerde oder gebrauchten Töpfen ohne Sterilisation, sodass vorhandene Larven oder Bodenpartikel in einen neuen Topfplan übertragen werden.
- Neue Pflanzen oder junge Setzlinge unter feuchten Bedingungen, in denen sich die Organismen schnell vermehren können.
Die gleichen Tiere können auch im Freien vorkommen, aber sie gedeihen auch im Garten unter Schutz; Dünne weiße Würmer im Garten können auch Topfwürmer oder junge Regenwürmer sein, die durch den Boden wandern.
Wie erkennt man die Auswirkungen auf Ihre Pflanzen und wann Aufmerksamkeit benötigt wird
Weiße Würmer und verwandte Insekten bedeuten nicht zwangsläufig, dass Ihre Pflanze krank ist, aber sie können darauf hindeuten, dass die Bodenverhältnisse nicht ideal sind. Einige Anzeichen, die auf ein mögliches Problem hinweisen, sind:
- Langsames Wachstum oder gelbe Blätter trotz regelmäßiger Befruchtung.
- Verfärbung oder Welken der Wurzeln beim genaueren Inspizieren des Topfes.
- Häufige Feuchtigkeitsprobleme oder starkes Schimmelwachstum in Blumenerde.
- Sichtbar viele Larven oder Würmer in der obersten Schicht der Blumenerde, besonders nach dem Gießen.
Bei jungen Pflanzen oder Setzlingen können Larven das Wurzelsystem direkt schädigen und somit die Kultivierung behindern; Ausgewachsene Zimmerpflanzen verursachen weniger wahrscheinlich schwere Wurzelschäden, aber Schädlinge können das Wasser- und Nährstoffgleichgewicht verändern.
Kontrolle und Prävention: Was können Sie jetzt tun.
Der Ansatz hängt von der Art ab, die man findet. Im Allgemeinen ist eine Kombination aus der Überprüfung der Luftfeuchtigkeit, der Auswahl der richtigen Blumenerde und der Anwendung biologischer Bekämpfung oft erfolgreich. Wichtige Schritte:
- Begrenzen Sie das Gießen und lassen Sie den oberen Zentimeter der Blumenerde trocknen, bevor Sie erneut gießen. Das hilft besonders bei Pilzmückenlarven und bei Pilzen, die diese Larven füttern.
- Entfernen und ersetzen Sie die kontaminierte oberste Schicht der Blumenerde in Zimmerpflanzen und geben Sie der Pflanze bei Bedarf einen neuen Topf mit sauberer Blumenerde.
- Verwenden Sie gelbe Klebefallen, um erwachsene Pilzfliegen zu fangen und so die Population zu verringern.
- Biologische Bekämpfung, wo möglich, anwenden: Bacillus thuringiensis israelensis (Bti) ist wirksam gegen Pilzfliegenlarven; oder sie behandeln sie mit nützlichen Nematoden wie Steinernema feltiae, die im Boden leben und Larven parasitieren.
- Physikalische und ökologische Anpassungen: Verwenden Sie eine Schicht trockenen Substrats obendrauf und/oder eine Sandschicht auf der Blumenerde, damit es für Maden und Larven schwierig wird, sich zu nisten.
- Vermeiden Sie Kontaminationsursprünge, indem Sie Töpfe und Blumenerde sterilisieren oder beim Kauf auf seriöse, saubere Blumenerde setzen.
- Führen Sie regelmäßige Wartung durch: Überprüfen Sie die Drainagelöcher, verwenden Sie bodenfreie Töpfe und sorgen Sie für eine ausreichende Luftzirkulation im Topf
Konkrete Tipps für verschiedene Situationen
Für Zimmerpflanzen gilt oft Folgendes: bei Bedarf in frische Blumenerde umtopfen, die Wurzeln saubere Bereiche zeigen und betroffene Wurzeln entfernen. Kleinere Töpfe mit viel Feuchtigkeit leiden eher unter Pilzfliegen, daher ist es wichtig, das Gießen zu begrenzen und bei Bedarf Bti zu verwenden. Für Außentöpfe und Gartenpflanzen kann es sinnvoll sein, einen Teil der Erde zu ersetzen und eine bessere Drainage zu gewährleisten. In beiden Fällen können biologische Kontrollmittel und einfache Anpassungen im Wassermanagement oft die gewünschte Wirkung erzielen.
Wartungstipps und vorbeugende Maßnahmen für langfristige Zeiten
- Arbeiten Sie mit sauberer Blumenerde und vermeiden Sie es, gebrauchtes Substrat ohne Sanierung wiederzuverwenden.
- Halten Sie die Töpfe nicht zu nass; Lassen Sie die oberste Schicht zwischen den Bewässerungen trocknen und sorgen Sie für Drainage.
- Vermeiden Sie Überdüngung und vermeiden Sie Kompostrückstände im Blumenerde, die Fäulnis fördern können.
- Erwägen Sie, mit Sand oder einer Schicht Perlit oder Kieselgur zu verschliessen, um die Bedingungen für Larven und Maden weniger attraktiv zu machen.
- Nutze biologische Bekämpfung, wo möglich, und wähle Produkte, die speziell auf die Arten abzielen, die du findest.
Eine ausgewogene, feuchte, aber nicht matschige Umgebung sowie gezielte biologische Maßnahmen und richtige Pflege bieten in der Regel die besten Ergebnisse bei der Bekämpfung von weißen Würmern in Blumenerde und verwandten Tieren. Indem Sie auf Veränderungen im Wachstumsfortschritt und Bodenverhalten achten, können Sie rechtzeitig eingreifen und verhindern, dass die Wurzeln geschädigt werden.