Bodendecker unter Rosen: ein praktischer Leitfaden
Warum Bodendecker unter Rosen?
Rosen haben oft eine offene Basis, auf der Unkraut leicht keimt und der Boden austrocknen kann. Bodendecker unter Rosen bilden einen lebenden Mulch: Sie halten den Boden feucht, schützen vor Erosion und begrenzen das Unkrautwachstum. Außerdem verleihen sie dem Rosenbeet Textur, Farbe und saisonales Interesse und unterstützen die Wurzeln der Rosen während Hitze- und Dürreperioden, indem sie das Bodenklima stabilisieren.
Welche Sorten passen unter Rosen?
- Ajuga reptans – kriechende Bodenbedeckung von bis zu 5–15 cm Höhe; mag Halbschatten und bildet schnell eine dichte Matte unter Rosen; moderate Pflege; Man kann sich in feuchter Erde etwas ausdehnen.
- Vinca minor – Periwinkle; bildet einen Teppich entlang der Oberfläche und eignet sich ideal für schattige oder halbschattige Bereiche des Rosenbeets; Es kann invasiv sein, wenn es randlos ist.
- Thymus serpyllum – kriechender Thymian; 5–10 cm hoch; trockenheitsresistent; geeignet für sonnigen, gut durchlässigen Boden; Nach der Blüte schneiden.
- Sedum spurium – sukkulentenähnlicher Bodendecker; trockenheitsresistent, Sonnenliebhaber; bietet winterliche Farben und Kontraste zu Rosenblättern; Vermeiden Sie lange Nassphasen.
- Geranium macrorrhizum – rosenkrautartiges Geranium; 20–40 cm hoch; aromatisches Laub und langlebige Blüte; Sucht Sonne zu hellem Schatten und verleiht Duft und Textur.
- Pachysandra terminalis – immergrüner Bodendecker; schattenliebend; breitet sich langsam aus, bildet aber eine angenehme, grüne Unterschicht unter Rosen in schattigen Bereichen.
- Lamium maculatum – schattenliebende Sorten mit gefleckten Blättern; sorgt für Farbe und Struktur unter Rosen.
Wählen Sie nach Sonne und Feuchtigkeit
Sonnenreiche Rosenbeete erfordern dürretolerante Arten wie Sedum spurium oder Thymus serpyllum. Schattige oder halbschattige Flecken gedeihen gut bei Ajuga reptans, Vinca minor oder Lamium maculatum. Achten Sie auf Entwässerung und Wasserentwässerung; Ein zu feuchter Boden kann bei Rosen zu Fäulnisproblemen führen; Wählen Sie einen Typ, der zu den Wasserbedürfnissen Ihres Bettes passt.
Krankheiten, Schädlinge und wie Zwischenfrüchte helfen
Rosen können unter Mehltau, Rost und schwarzen Flecken leiden; Diese sind häufiger bei geringer Luftzirkulation und nassen Bedingungen. Bodendecker helfen, indem sie den Boden vor Austrocknung schützen und das Beet um die Basis der Rosen luftiger halten, vorausgesetzt, sie wachsen nicht zu flach am Stängel. Beaufsichtige und schneide dichte Teile bei Bedarf zurück. Einige Bodendecker ziehen auch eigene Schädlinge an; Wechsle ab, wenn du entdeckt wirst.
Verhindern Sie, dass der Bodendecker die Rosenwurzeln unter dem Stamm dominieren lässt; Lassen Sie rund um den Kofferraum Platz für Luftzirkulation und Sonnenlicht.
Pflegetipps & Pflege
- Wasser und Nährstoff: Beim Pflanzen ausreichend Wasser geben und im Frühling einen ausgewogenen Dünger verwenden; Dann gieße ich seltener, aber tief.
- Schnitt und Formung: Zurückschneiden von abgestorbenen Stellen und Überwuchern im Laufe der Zeit; Manche Sorten benötigen weniger Schnitt als andere.
- Mulching: 3–5 cm organisches Material mulchen, um Feuchtigkeit zu halten und Unkraut zu unterdrücken; Ersetze jährlich.
- Kantenabstand: Wenn eine Bodenabdeckung die Kante übersteigt, bilden Sie eine Kante und halten Sie sie im Zaum.
- Landschaftsgestaltung und Bepflanzung: Pflanzen mit ausreichender Entfernung, damit sie sich ausbreiten und den Boden nähren können, bevor die Rosen blühen; Zum Beispiel kombinieren Sie Rosen mit Gräsern für mehr Textur und Bewegung.
Designideen und Beispiele für das Rosenbeet
Kombinieren Sie verschiedene Texturen und Farben im Rosenbeet: Zum Beispiel Ajuga reptans mit Lamium maculatum in schattigen Bereichen, Sedum spurium an der Vorderseite in der Sonne und einige feine Gräser wie Festuca glauca zwischen den Pflanzen, um Bewegung und Tiefe zu erzeugen. Mit einer durchdachten Mischung wird das Rosenbeet sowohl pflegeleicht als auch optisch ansprechend; Die Kombination von Rosen mit Gräsern kann eine harmonische, dynamische Gartenmauer schaffen.
FAQ: Frage: Welcher Bodendecker eignet sich am besten für Unterrosen?
Antwort: Das hängt vom Standort ab. Für schattige Stellen sind Vinca Minor oder Ajuga Reptans oft die beste Wahl; für sonnige, trockene Stellen bietet Sedum spurium eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen das Austrocknen.
Mit der richtigen Kombination von Bodendeckern unter Rosen können Sie ein attraktives und gesundes Rosenbeet schaffen, in dem Wurzeln und Boden im Gleichgewicht bleiben und die Rosen voll gedeihen können.