Das ist der meistverkaufte regelmäßige Weihnachtsbaum.
"Oh Kiefer, oh Kiefer, wie schön deine Äste sind" ist aus botanischer Sicht nicht ganz korrekt, denn es geht hier nicht um eine Kiefer (Pinus sylvestris), sondern um eine Fichte (Picea). Diese Sprachverwechslung könnte auf den deutschen Namen der Norwegischen Fichte zurückzuführen sein: 'Tannenbaum'. Dort klingt das Lied wie folgt: O Tannenbaum, o Tannenbaum, Wie treu sind deine Blätter!
Die Norwegische Fichte ist neben der Kiefer die häufigste Nadelbaum in Europa. Sie kommt in unserem Land nicht natürlich vor. Sein Ursprung liegt im Norden Europas und in großen Teilen Asiens. Ende des 18. Jahrhunderts wurde jedoch die Norwegische Fichte massenhaft gepflanzt.
Die Norwegische Fichte hat eine glatte, rötlich-braune Rinde. Die spitzen und scharfen grünen Nadeln sind etwa 1 bis 2 cm lang. Die nach unten hängenden, hellbraunen Zapfen sind 10 bis 18 cm lang. Die Zapfen öffnen sich erst ab dem zweiten Jahr, in dem sie an der Fichte hängen, währenddessen die geflügelten Samen von den Schuppen wegfliegen können. Im Frühling und Sommer finden die Samen ihren Weg durch den Wind, und im Herbst fallen die alten Zapfen zu Boden.
Im Benelux werden sie oft nicht länger als 60 Jahre alt und erreichen eine durchschnittliche Höhe von 40 Metern. In den Herkunftsländern gedeihen sie noch besser und können bis zu 200 Jahre alt und 60 Meter hoch werden.
Auch in der Forstwirtschaft ist die Norske Fichte für die Holzproduktion wichtig. Das Holz der Norwegen Fichte ist im Handel unter dem Namen Fichte bekannt. Fichte ist ziemlich weich und gelblich gefärbt.
Während der Weihnachtszeit symbolisiert die immergrüne Fichte das ewige Leben und die Zapfen symbolisieren Fruchtbarkeit. Diese Norske Fichte ist der meistverkaufte und gekaufte Weihnachtsbaum. Es ist kein teurer Weihnachtsbaum, aber nachdem ich ihn in die warmen und trockenen Wohnzimmer gebracht habe, ist er ziemlich empfindlich gegenüber Nadelverlust. Dieses Phänomen ist bei abgesägten Exemplaren noch auffälliger als bei Weihnachtsbäumen, die mit einem Wurzelballen verkauft werden.
Autor: Kurt Vossaert