Die mexikanische Orange ist ein großer Strauch oder kleiner Baum. Es gibt immergrüne und laubabwerfende Arten. Mit ihren warmen roten und sommergrünen Blättern und ihren weißen Korymbs im Frühling ist sie eine Zierpflanze für den kleinen Garten.
Benennung
Photinia leitet sich vom griechischen Wort photeinos ab, was glänzend bedeutet.
Ursprung
Die mexikanische Orange ist im Himalaya, China, Korea und Japan heimisch.
Pflanzenmerkmale
Die buschige Kronenform ist am Anfang rund. Später beginnen die Äste stärker zu hängen, sodass die Krone breiter wird. Die Kronenform kann durch den Rückschnitt beeinflusst werden. Die immergrünen, obogen, eiförmigen Blätter sind glänzend. Im Frühling sprießen sie bräunlich-rot und werden im Sommer dunkelgrün. Die oberen Blätter färben sich im Herbst burgunderrot. Die rote Farbe im Frühling ist ein natürlicher Schutz gegen die helle Sonne. Der Strauch hat dieses Merkmal in seiner Heimat entwickelt. Der Schnee in den Bergen reflektiert das helle Sonnenlicht und würde die Blätter verbrennen.
Im Frühling erscheinen große weiße Umbels, die sich zu festen roten Beeren entwickeln und später schwarz werden.
Als Strauch kann die Mexikanische Orange eine Höhe von 2 bis 3 m und eine Breite von 3 m erreichen. Aber beim Beschneiden kannst du Höhe und Breite selbst bestimmen. Er ist schön als einzelner Strauch oder kleiner Baum (auch in einer Wanne) oder als Hecke.
Lage
Die Mexikanische Orange ist kalkhaltig und bevorzugt gut durchlässigen, humusreichen Boden. Für gesundes Wachstum braucht er einen geschützten Ort vor dem Wind. Wenn es hart gefriert,
Manchmal friert sie stark ein, aber meist keimt sie im Frühling wieder.
Schnitt
Wenn Sie den Strauch oder Baum schneiden möchten, ist es am besten, dies im Frühling zu tun. Um den Strauch zu verjüngen, können Sie das alte Holz zurückschneiden. Eine Hecke kann auch im Sommer zurückgeschnitten werden. Weitere leuchtend rote Blätter bilden sich.
Typen
Photinia x fraseri 'Red Robin' ist ein immergrüner Strauch mit leuchtend roten Blättern im Frühling und Herbst.
Photinia villosa var. Laevis (3 – 6 m hoch) hat dunkelgraue, fast schwarze Zweige, weiße Blüten und glänzend rote Beeren. Es handelt sich um einen laubabwerfenden Strauch oder manchmal einen mehrstämmigen kleinen Baum. Die Blätter sind im Frühling bronzefarben, im Sommer dunkelgrün und im Herbst orange-gelb bis scharlachrot. Die Blätter bleiben lange an der Pflanze. Die weißen Blüten entwickeln sich zu glänzenden roten Beeren.
Photinia davidiana (benannt nach dem französischen Pflanzenhändler Armand David). Die Blätter sprießen im Frühling rosa-rot. Die weißen Blüten ähneln denen des Weißdorns. Die Beeren sind zuerst orange, später rot und hängen wie Miniaturkirschen am Busch.
Autorin: Brigit Kahlert